Theatergruppe Rampenlicht 2016 - "Pumuckl"

"Keine akrobatischen Leistungen sind angestrebt, sondern das Ausschöpfen all dessen, was in uns angelegt ist, denn nicht nur der Schauspieler, jeder kann Theater machen; nicht nur der Künstler kann Kunst machen - jeder Mensch ist ein Künstler."
(Augusto Boal)

Schauspielerinnen und Schauspieler bei Rampenlicht zu sein bedeutet, sich zu verwandeln, in neue Rollen zu schlüpfen, eine andere Identität anzunehmen und entwickelt ein großes, kreatives Potential, welches bei allen Mitgliedern bei jeder Probe und bei jedem Auftritt festgestellt werden kann. Die Akteure der Theatergruppe erhalten hier durch ihr Spiel die Möglichkeit, Anerkennung, Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu erfahren, was ihr Selbstwertgefühl, ja ihre gesamte Persönlichkeit stärkt. Ihr Theaterspiel entwickelt sich als ein hervorragendes pädagogisches Mittel zur Persönlichkeitsbildung, um Zugang zu eigenen verborgenen Kräften und Fähigkeiten zu erlangen. Auch, um zu erlernen und zu üben, alle Sinne gezielt einzusetzen und weiterzuentwickeln.

Ziel von Rampenlicht ist es, die künstlerische, kreative, soziale und emotionale Entwicklung von Menschen mit geistiger Behinderung zu unterstützen und zu fördern und die individuelle Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen.
Rampenlicht ist der Ansicht, dass Menschen mit geistiger Behinderung über Fähigkeiten verfügen, durch die sie in künstlerischer Hinsicht einen gesellschaftlichen und kulturellen Beitrag leisten können.

Der Theatergruppe Rampenlicht geht es nicht darum, moralisch oder therapeutisch zu sein, sondern um die Förderung der außerordentlichen Fähigkeiten der Schauspielerinnen und Schauspieler, um die Anerkennung der Theaterarbeit in der Öffentlichkeit als ihre Arbeit – verbunden mit großem Spaß und Freude.